Auf den Schweizer Autobahnen herrscht ein flüssiger, aber oft dichter Verkehr, besonders rund um die Grossstädte. Es gilt das Rechtsfahrgebot, das heisst, die rechte Spur ist immer zu benutzen, wenn sie frei ist. Der linke Fahrstreifen dient vorwiegend dem Überholen und sollte danach wieder geräumt werden. Bei Stau ist die Bildung einer Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge zwingend erforderlich. Diese wird zwischen dem äussersten linken und dem rechts daneben liegenden Fahrstreifen gebildet.
Innerhalb der Städte und Dörfer ist besondere Rücksicht auf Fussgänger und Radfahrer geboten. An Fussgängerstreifen (Zebrastreifen) haben Passanten immer Vorrang, sobald sie diesen erkennbar betreten wollen. Das Abbiegen an Kreuzungen erfordert zudem viel Aufmerksamkeit, da oft Velowege die Fahrbahn kreuzen. In vielen Stadtzentren gibt es verkehrsberuhigte Zonen (Begegnungszonen), in denen Schrittgeschwindigkeit gilt. Hier teilen sich alle Verkehrsteilnehmer die Fläche gleichberechtigt.
Das Ein- und Ausfahren in den dichten Stadtverkehr erfordert Geduld und einen kühlen Kopf. Oft regeln Kreisverkehre den Verkehrsfluss, in denen die Fahrzeuge im Kreis Vortritt haben. Das Blinken beim Verlassen des Kreisels ist nicht nur höflich, sondern erhöht die Sicherheit für alle. Achten Sie zudem auf die zahlreichen Tramlinien in Städten wie Zürich oder Basel, denen Sie besondere Vorsicht entgegenbringen müssen. Ein entspanntes Fahrverhalten kommt in der hektischen Stadtumgebung allen zugute.
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